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Kandidaten des Freie Wähler Erzgebirge e.V. und des FW Bürgerforum e.V. kämpfen für ihre Ortschaften

Damit die Region nicht abgehängt wird

Erzgebirge. Wenn am 26. Mai die Kreistags-, Stadt- und Gemeinderatswahlen anstehen, dann sind die Freien Wähler Erzgebirge (FWE) mit 95 Kandidaten in 14 Wahlkreisen im Erzgebirgskreis am Start. Allesamt sind Menschen, die keine Partei bilden wollten und ihr Engagement für die Bürger vor Ort in einem eingetragenen Verein ausüben. Als unabhängige Bürger lieben sie ihre Heimat. Ihr Slogan "miteinander-füreinander: parteiunabhängig, kompetent in der Region und bürgernah für unser Erzgebirge" trifft den Kern ihrer Arbeit.
Insgesamt gehören dem FWE e.V. sieben Freie Wählergemeinschaften sowie Einzelmitglieder aus Orten, wo es keine Wählergemeinschaften gibt, an. Zum Freie Wähler Bürgerforum (FWBF) e.V. im Altlandkreis Annaberg gehören wiederum sieben Ortsgruppen und Einzelmitglieder an.
Das FWE geht in den Wahlkreisen 1 bis 3 für die Kreistagswahl mit 29 Kandidaten und das FWBF für die Stadt- und Gemeinderatswahlen mit 124 Kandidaten ins Rennen. Das FWBF gibt es seit 2008, seit 1991 war es das Bürgerforum Annaberg und seit 1989 das Neue Forum, Kreisorganisation Annaberg. Dr. Ralf Schädlich aus Geyer gehörte zu den Gründungsmitgliedern und er weiß: "Seit der Wende sind wir in all diesen Organisationsformen kommunalpolitisch aktiv.
Es gibt Ortgruppen in Annaberg-Buchholz, Crottendorf, Ehrenfriedersdorf, Scheibenberg, Geyer, Tannenberg und in Sehmatal. Diese sind beim FW Bürgerforum Mitglied und stellen Stadt- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister. Das Bürgerforum selbst ist Mitglied beim FWE. Seit 2015 ist Mechthild Reuter die Vorsitzende des FW Bürgerforums." Der Neudorfer Klaus Kampf vertritt das FWBF aktuell im Sehmataler Gemeinderat und kandidiert zur Kreistagswahl am 26. Mai für die FW Erzgebirge.
Die Anliegen der FWE und der FWBF definiert er so: "Wir wollen die kommunale Arbeit, aber auch die Vereine weiter stärken und den Einfluss der Bürger erhöhen. Da wir in den Orten leben, wissen wir auch ganz genau was nötig ist. Beispielsweise die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere der Mobilität. Es dürfen keine Bahnstrecken stillgelegt werden, denn es ist wichtig, dass die Kommunen im ländlichen Raum mit dem öffentlichen Nahverkehr per Bus und Bahn gut erreichbar sind." Dr. Ralf Schädlich sieht es ebenso und betont: "Das große Ziel ist, das Leben in unserer Heimat attraktiver zu machen, um die Abwanderung von jungen Leuten und Familien zu bremsen, Heimkehrer zurück zu gewinnen und die touristische Infrastruktur zu verbessern. Als Stadt-und Gemeinderäte oder als Bürgermeister können die Kandidaten einiges dafür tun."

erschienen im Blick am 11.05.2019